Bernhard Peter
Die Wappen des Hauses Nassau (1)
Ottonische Linie

Urspr�nge der Nassauer
Die Grafen von Nassau leiten sich von den Grafen von Laurenburg ab. Deren Stammburg, die Laurenburg an der Lahn, wurde um 1093 schon urkundlich erw�hnt, der Erbauer ist vermutlich Amtsgraf Dudo von Laurenburg. Diese Grafen erbauten um 1125, ebenfalls an der unteren Lahn hinter Bad Ems gelegen, die (nach vollst�ndiger Zerst�rung im 20. Jh. wiederaufgebaute) Burg Nassau, eine Gipfelburg 120 m �ber dem Flu�, nach der sie sich fortan nannten. Das Gebiet, auf dem sie die Burg erbauten, war aber Grund und Boden, der eigentlich Worms geh�rte, was erbitterten Streit provozierte, denn das Domstift wollte sich nicht mit der faktischen Inbesitznahme seines Gutes abfinden. Walram I, Graf von Laurenburg, nannte sich ab ca. 1159/1160 auch Graf von Nassau. Selbst ein kaiserlicher Entscheid und die Exkommunikation vermochten die Burgenbauer nicht zur Raison zu bringen, sie gaben die Burg nicht frei. Der Besitz und Titel wurde schlie�lich nach Beendigung des Streits unter Vermittlung des Trierer Erzbischofes anerkannt, unter dessen Lehenshoheit Nassau jetzt kam. Worms erhielt im Gegenzug von Trier das Gut Partenheim im Nahegau. Aus Trierer Lehenshoheit wurde Nassau sp�ter entlassen, es wurde dem Reich unterstellt. Die Grafen von Nassau bauten sich durch gezielte Erwerbspolitik ein Herrschaftsgebiet zwischen Rhein, Main, Wetterau und Sieg auf, politisch zwischen den Hochstiften Mainz und Trier gelegen sowie den Landgrafen von Hessen als weiterem wichtigen Nachbar. Der Graf Udalrich von Idstein-Eppstein wurde 1122 beerbt, 1124 wurden die Grafen V�gte des Hochstiftes Worms in Weilburg. Idstein war ein Reichslehen, das um 1120 auf die Erzbisch�fe von Mainz �berging, die es den Grafen von Nassau zu Lehen gaben. Weitere Gebiete kamen hinzu. Sie erwarben Vogteirechte in Bleidenstadt, im Raum Idstein und um Limburg sowie in Siegen. Besitz in der Herborner Gegend und im Westerwald bekamen sie als Lehen der Landgrafen von Th�ringen. Die alten Nassauer standen politisch den Stauferkaisern nahe, was ihnen den Reichshof Wiesbaden als Lehen einbrachte. Schon in der ersten H�lfte des 12. Jh. erbauten sie die Burg Dillenburg, die eine der wichtigsten Burgen und sp�ter Residenzen der ottonischen Linie wurde.

Der Besitz des Grafenhauses wurde am 16.12.1255 unter den Enkeln Walrams I l�ngs der Lahn aufgeteilt.

Aber nicht alles wurde aufgeteilt, es blieb auch ungeteilter Besitz unter gemeinsamer Verwaltung: Die Stammburgen Nassau und Laurenburg, der Einrich zwischen Taunusgebirge und Lahntal, ebenso die Pfandschaften und die Lehen.

Abb.: Stammwappen des Hauses Nassau, Schildbild

Stammwappen der Nassauer
Das Stammwappen der Grafen zu Nassau ist: In blauem und mit goldenen aufrechten Schindeln bestreuten Feld ein goldener L�we, rot gezungt, rot bewehrt (und nur in der Walramschen Linie gekr�nt vorkommend). Die Form der Schindeln und ihre Anzahl variieren im Laufe der Geschichte. Mit einer einzigen Ausnahme sind die Schindeln immer golden. Die Form ist nach heutiger Darstellung rechteckig und senkrecht, was auch meistens in historischen Darstellungen gefunden wird, sie kann aber auch rautenf�rmig, schr�gverstutzt oder gar schr�ggestellt sein. Der Schild ist aber immer bestreut, nie bes�t, nie verschwindet eine Schindel halb im Rand o.�. Als korrekt wird angesehen, da� die Schindeln frei in die L�cken zwischen L�we und Schildrand gesetzt werden.

Helmzier:

Krone des L�wen:

 

Abb.: Zeichnung des Wappens der Ottonischen Linie von Otto Hupp f�r den M�nchener Kalender 1896.

Die ottonische Linie: N.-Dillenburg, N.-Siegen und N.-Hadamar
Nach der gro�en Teilung in ottonische und walramsche Linie kam es schon unter den Kindern Ottos nach l�ngerem Streit zu einer erneuten Spaltung: Heinrich bekam die Grafschaft Nassau-Siegen mit Ginsberg und den Westerwald-Gebieten, Emich bekam die Grafschaft Nassau-Hadamar (�ltere Linie) und Johann erbte Nassau-Dillenburg, er war der einzige Vertreter der ersten, kurzlebigen Linie dieses Names. Die Linie Hadamar war von etwas l�ngerem Bestand, aber auch diese ging schlie�lich 1394 an die fortbestehende Hauptlinie, die sich nach dem Beerben Johanns 1328 Nassau-Dillenburg nannte, denn Dillenburg blieb Hauptort.

1343 teilte sich die Linie Nassau-Dillenburg (ex Nassau-Siegen) wieder auf (3. Spaltung): Nassau-Beilstein (�ltere Linie) besteht neben der Hauptlinie Nassau-Dillenburg bis 1561, dann f�llt Nassau-Beilstein wieder zur�ck an Nassau-Dillenburg, das aber zwischenzeitlich reichlich Geschichte macht.

Vianden kommt ins Spiel
Den Grundstein f�r den �bergang von Vianden an das Haus Nassau legte Otto II. Graf v. Nassau-Dillenburg (1300 - 1350) durch seine Heirat mit Adelheid v. Vianden (1310 - 1376) am 23.12.1331 (Anschlu� H). Adelheid ist Teilerbin von Vianden und vererbt die H�lfte des Gutes an ihren Sohn Johann. Aber erst sein Enkel Engelbert I. Graf v. Nassau-Dillenburg (1380 - 3.5.1442) wird schlie�lich 1417 g�nzlich Herr von Vianden, nachdem die letzte Erbin von Vianden verstarb und die andere H�lfte aus der Sponheimer Linie an Johanns Sohn Engelbert I gelangte:

Von 1417 bis 1885 (wenige Unterbrechungen ausgenommen) ist Vianden im Besitz der ottonischen Linie des Hauses Nassau, danach kam es an die walramsche Linie.

Haben die Nassauer bis 1417 noch das alte Stammwappen alleine gef�hrt, so wird es nun mit Vianden geviert. Engelbert I. Graf v. Nassau-Dillenburg-Vianden (1380 - 3.5.1442) f�hrt den Schild geviert:

Als Helmzier ein schwarzer Flug, in der Mitte des Fluges ein Rahmen mit St�bchen, durch die ein Band geflochten ist; die Bl�tter fehlen. Im Burgundischen Wappenbuch wird ein solches Wappen f�r Engelbert II abgebildet.

Abb.: Burg Vianden, Schlu�stein in der Waffenhalle. Ver�ffentlichung der Innenaufnahme nach R�cksprache mit dem Besucherzentrum, ein herzliches Dankesch�n f�r die freundliche Erlaubnis.

Dietz kommt ins Wappen
Die alte Grafschaft Dietz, ihre sog. Goldene Grafschaft um Dietz, Kirberg, Camberg, Wehrheim, Hasselbach und Salz fiel bei dem Aussterben der Grafen von Dietz 1376/1386 zu 3/4 an die Grafen von Nassau-Dillenburg und zu 1/4 an Trier (Lehnsheimfall, Pfand). Adolf von Nassau (Sohn von Johann I, verheiratet mit Jutta von Dietz) wird mit der Grafschaft Dietz belehnt und succedierte wenige Jahre sp�ter. Er verstarb ohne Erben, daraufhin succedierte sein Bruder Engelbert I. 1564 wurde die gemeinsame Herrschaft mit Trier beendet, im Austausch gegen Hundsangen, Nentershausen, Salz, Meudt und Lindenholzhausen bekam Nassau die Grafschaft Dietz ganz alleine. Ein Teil kam 1453 durch Kauf an Katzenelnbogen und 1420 �ber Erbschaft an Eppstein, letzteren kaufte aber Nassau 1530 zur�ck (1/8 der Grafschaft). Heinrich II. Graf v. Nassau-Dillenburg bzw. Graf von Nassau, Vianden und Dietz (7.1.1414 - 1451) f�hrt 1444 nach dem Siebmacher in einem Siegel folgendes Wappen:

Johann V. Graf v. Nassau-Dillenburg (9.11.1455 - 30.7.1516), Graf zu Dillenburg und Dietz, 1500 Graf zu Katzenelnbogen, f�hrt lt. Siebmacher 1481 in einem Siegel folgendes Wappen:

Das gleiche Wappen f�hrt auch Johanns j�ngerer Sohn Wilhelm I. Graf v. Nassau-Dillenburg (10.4.1487 - 6.10.1559) nach dem Lehensbuch des Kurf�rsten Ludwig V. von der Pfalz. Er folgt in Dillenburg nach, w�hrend sein �lterer Bruder Heinrich III die �ltere oranische Linie in den niederl�ndischen Besitzungen vorbereitet (s.u.). Ein Siegel von 1510 zeigt aber nur den von Nassau und Dietz gevierten Schild ohne den Herzschild Vianden:

Die gleiche Form ohne Herzschild ist am Oberen Schlo� Siegen zu sehen. Diese Form ist zugleich die �lteste Form eines vermehrten Wappens der ottonischen Linie und begegnet uns auf einem Siegel des Adolf Graf v. Nassau-Dillenburg (1362 - 12.6.1420), Sohn von Johann I. Graf v. Nassau-Dillenburg (1339 - 4.9.1416) und Margareta v. d. Mark (- 12.9.1404). Graf Adolf war mit Jutta v. Dietz (- 14.8.1397) verheiratet. Da er nur eine Tochter hatte, Jutta von Nassau-Dillenburg, ist er f�r die Stammesfolge unerheblich.

Katzenelnbogen kommt ins Wappen
Die Grafen von Katzenelnbogen, Erbauer der gleichnamigen Stammburg im Hintertaunus, seit 1138 erstmalig den Grafentitel f�hrend, starben 1479 aus. Durch eine Heirat 1459 der Erbtochter mit dem Landgrafen von Hessen fiel Katzenelnbogen an Hessen. Da 1453 ein Teil der Grafschaft Dietz erworben worden war, kam auch Dietz in das hessische vermehrte Wappen. Mit Nassau kam es zu einem langen Streit um Anspr�che und Zugeh�rigkeiten. Nassau erhielt schlie�lich den hessischen Anteil an der Grafschaft Dietz und Katzenelnbogen kam endg�ltig 1557 an Hessen. Die Linie Nassau-Dillenburg nennt sich ab 1507 auch Nassau-Katzenelnbogen. Am 30.6.1557 wurde ein Vergleich zwischen Nassau und Hessen geschlossen, der die Aufnahme des Katzenelnbogen-Wappens in das nassauische Wappen best�tigt, das verbleibende Viertel der Grafschaft Dietz Nassau zuspricht, die hessische Lehnspflicht beendet und ausgleichende Zahlungen vorsieht. Die Niedergrafschaft Katzenelnbogen kam �brigens viel sp�ter 1815 an das Herzogtum Nassau.

Es ist anzunehmen, da� die Aufnahme des Feldes Katzenelnbogen unter Wilhelm I. Graf v. Nassau-Dillenburg (10.4.1487 - 6.10.1559) erfolgte. Sein Sohn Johann VI. (I) Graf zu Nassau-Katzenelnbogen-Dietz (22.11.1535 - 1606) und dessen Sohn Johann II. (VII) Graf zu Nassau-Siegen (7.6.1561 - 27.9.1623) f�hrten es sicher. Der Schild ist geviert:

Abb.: Wappen von Nassau-Dillenburg, Nassau-Hadamar, Nassau-Siegen und Nassau-Katzenelnbogen

Dazu geh�ren drei Helme:

Die 5 S�hne des Johann VI. (I) Graf zu Nassau-Katzenelnbogen-Dietz (22.11.1535 - 1606) und Stifter der 5 neuen Linien beim Tode des Vaters f�hren sein Wappen zun�chst weiter fort. In der Linie Hadamar wurde bis zu ihrem Erl�schen nichts ver�ndert, andere Linien f�gten weitere Elemente hinzu.

Photo-Beispiele: Nassau-Katzenelnbogen

Bildbeispiel 1: Weikersheim, St. Georg, Wappenschlu�stein. Es handelt sich dabei um das Wappen der Gr�fin Magdalena von Hohenlohe, geb. Gr�fin von Nassau-Dillenburg bzw. Nassau-Oranien (1547-1633), verm�hlt mit Graf Wolfgang II von Hohenlohe (1546-1610), Ver�ffentlichung der Innenaufnahme mit freundlicher Erlaubnis von Herrn Pfarrer Martin Henzler-Hermann, Kirchengemeinde Weikersheim 2007. Link zur Kirchengemeinde Weikersheim: www.weikersheim-neubronn-evangelisch.de. Aufbau wie oben beschrieben.

Bildbeispiel 2: B�dingen, Schlo�bauh�tte, Portalbogen, Allianzwappen Isenburg-B�dingen/Nassau-Katzenelnbogen. Man beachte: Hier ist der L�we gekr�nt. Aufbau wie oben beschrieben.

Bildbeispiel 3: Weikersheim, St. Georg, R�ckseite des Altarunterbaus, Wappen f�r die Gr�fin Magdalena von Hohenlohe, geb. Gr�fin von Nassau-Dillenburg bzw. Nassau-Oranien (1547-1633), verm�hlt mit Graf Wolfgang II von Hohenlohe (1546-1610), Ver�ffentlichung der Innenaufnahme mit freundlicher Erlaubnis von Herrn Pfarrer Martin Henzler-Hermann, Kirchengemeinde Weikersheim 2007. Link zur Kirchengemeinde Weikersheim: www.weikersheim-neubronn-evangelisch.de. Aufbau wie oben beschrieben, dazu zwei gekr�nte Greifen als Schildhalter.

Abb.: Saarbr�cken, Stiftskirche St. Arnual, Epitaph f�r Graf Philipp III. von Nassau-Saarbr�cken und seine beiden Ehefrauen, hier f�r Elisabeth von Nassau-Katzenelnbogen (24.1.1564-5.5.1611)

Die ottonische Linie: Unz�hlige dynastische Teilungen
Nassau-Dillenburg wuchs jetzt beachtlich: 1394 beerbte es Nassau-Hadamar, 1376/1378 bekam es durch Heirat die Reichsgrafschaft Dietz, 1403/1404 kamen Breda, Leck und Polanen hinzu sowie weitere G�ter auf dem Gebiet der heutigen Niederlande, und Vianden, eine Grafschaft im Herzogtum Luxemburg, kam 1417 hinzu. Im Laufe des 15. Jh. kam es zu mehreren Teilungen, erst 1416 in vier, dann 1425 in drei Linien. Nassau-Dillenburg-Dietz bestand bis 1443, Nassau-Haiger-Siegen bis 1429, und die dritte Linie war Nassau-Herborn-Breda. 1451-1472 und 1504-1516 waren alle Nassau-Dillenburgischen Gebiete vereinigt. Um die Verwirrung komplett zu machen, nannte sich Nassau-Dillenburg auch ab 1507 Nassau-Katzenelnbogen, weil man Erbanspr�che geltend machte, vergeblich allerdings.

Um die Zeit kam auch der Name Nassau-Oranien alternativ auf, nachdem 1515 die Erbtochter des Prinzen/F�rsten von Chalon und Oranien (Orange im unteren Rh�netal), das aus der ehemaligen burgundischen Grafschaft Oranien hervorgegangen war, in die Familie Nassau eingeheiratet hatte (Claudia von Chalon und Heinrich III. von Nassau). Seitdem tr�gt das Haus Nassau also den Titel eines F�rsten von Oranien.

Zeitweilig (1559) wurde unter diesem Namen eine Zweitlinie abgespalten, so da� die rechtsrheinischen Gebiete als Nassau-Dillenburg weiterliefen, die linksrheinische Gebiete aber als Nassau-Oranien, diese wurden 1702 wieder von Nassau-Dietz beerbt. Nassau-Beilstein, dessen Abspaltung wir weiter oben 1343 verfolgt haben, kommt 1561 im Erbgang wieder an Nassau-Dillenburg zur�ck.

Nun kam es nochmal zu einer gewaltigen Aufspaltung unter den Br�dern in die f�nf Linien Nassau-Dillenburg, Nassau-Beilstein, Nassau-Hadamar, Nassau-Siegen und Nassau-Dietz. Nassau-Dillenburg ist kurzlebig und wird von Nassau-Beilstein beerbt, das sich fortan Nassau-Dillenburg oder Nassau-Dillenburg-Beilstein nennt. 1650 wird Nassau-Hadamar, 1652 werden Nassau-Siegen und Nassau-Dillenburg in den Reichsf�rstenstand erhoben. Alle Linien au�er Nassau-Dietz endeten ohne m�nnliche Erben, und die Linie Nassau-Dietz vereinte nach und nach wieder alle Gebiete.

Ottonische Linie: Nassauer werden Prinzen von Oranien
Oranien hat seine Wurzeln in der burgundischen Grafschaft Oranien, dem Orange im Rh�netal. Daraus entstand 1163 das F�rstentum Oranien, die Erhebung zum F�rstentum erfolgte durch Kaiser Barbarossa. Das nur 300 Quadratkilometer kleine F�rstentum wird nacheinander von verschiedenen Familien innegehabt. Erst waren es die Montpellier und Baux, dann ab Anfang des 15. Jh. die Familie Chalon. Orange wird von Frankreich annektiert, der letzte Prinz von Oranien, Philibert von Chalon, wird 1524-1526 gefangengesetzt. 1529 wird er rehabilitiert, stirbt aber 1530 kinderlos - das ist der Erbfall, auf den sich Nassau beruft. Seine Schwester Claudia von Chalon ist Erbin des F�rstentums Orange. Sie ist aber mit Heinrich III. von Nassau verheiratet, und ihr Sohn Ren� (Renatus, Reinier) wird Erbe des F�rstentums Orange. Seitdem nennen sich die Nassauer Prinzen von Oranien.

Aber auch Renatus (Ren�) Graf von Nassau und Prinz v. Oranien (5.2.1519 - 1544), Erbe des F�rstentums Oranien verstirbt ohne Erben, bestimmt aber noch vor seinem Tode seinen Cousin Wilhelm von Nassau zum Erben und Nachfolger als Prinz von Oranien.

Das Wappen von Heinrich III, Graf von Nassau-Breda (1483-1538)
Sein Wappen orientiert sich von den Inhalten an den Wappen der Linie Nassau-Dillenburg. Ein Kupferstich um 1644 von P. van Sompel, nach einem Entwurf von P. Soutman, in der �sterreichischen Nationalbibliothek (Signatur Pg Nassau-Niederlande 3-2/1:(1)), zeigt ihn (Brustbild in Harnisch) mit einem von Nassau und Vianden gevierten Schild:

Der Schild ist geviert:

Das Wappen von Ren� Graf von Nassau, Prinz von Oranien
Das Wappen wurde in dieser Form nur von einer einzigen Person gef�hrt, aber sein Aufbau ist ein Musterbeispiel f�r das Prinzip des Quadrieren eines Schildes, denn der Wappenschild ist quadriert von vier quadrierten Feldern und besitzt einen quadrierten Mittelschild, eine zwar logisch nachvollziehbare, aber sinnlose Vermehrung der Felder. Dazu kommen noch zwei weitere Herzschilde entlang der Diagonalen. Insgesamt haben wir zwar nur 7 Motive, aber 22 Pl�tze. 4 Motive kommen je viermal vor, 3 Motive je zweimal. Im Detail ist das Wappen wie folgt aufgebaut:

Dieses Wappen findet sich in dieser Form (unkoloriert) auf einem Kupferstich von J. Suyderhoff, nach Entwurf von P. Soutman, �sterreichische Nationalbibliothek (Signatur Pg Nassau-Oranien 5-3/1:(1)).

Helmzier ein goldenes Hirschgeweih (Orange/Oranien), Helmdecken blau-golden, Prunkst�cke: Orden vom Goldenen Vlies. (Angaben nach Siebmacher, Souver�ne 1.1.1).

Abb.: Wappenschild des Renatus (Ren�) Graf von Nassau und Prinz v. Oranien (5.2.1519 - 1544), Erbe des F�rstentums Oranien

Wie kommt es zu den einzelnen Komponenten? Hier noch einmal die Genealogie unter Markierung der f�r das Wappen relevanten Bestandteile:

Das Wappen von Wilhelm II. von Nassau-Dillenburg (1533 - 1584)
Bevor Wilhelm II von Nassau-Dillenburg Erbe des F�rstentums Oranien und Willem I Prinz von Oranien wurde, f�hrte er das vermehrte Wappen der Linie Nassau-Dillenburg. Der Schild ist geviert:

Abb.: Wappen von Nassau-Dillenburg

Dazu geh�ren drei Helme:

Sein Bruder Johann VI. (I) d. �. Graf zu Nassau-Katzenelnbogen-Dietz (22.11.1535 - 8.10.1606) und dessen Sohn Johann d. J. f�hrten das gleiche Wappen.

Das Wappen von Wilhelm I. Prinz von Oranien (1533 - 1584)
Derselbe wie im vorigen Abschnitt, nun F�rst von Oranien geworden (und dadurch aus Wilhelm II nun Wilhelm I geworden), �ndert den Aufbau des Wappens. Einem Nassau-Hauptschild, der geviert ist aus Nassau, Katzenelnbogen, Vianden und Dietz, liegt der Chalon-Oranien-Mittelschild mit Herzschild Genf auf. Im Detail:

Abb.: Wappen von Nassau-Oranien, �ltere Linie

Dazu geh�ren drei Helme:

In der �sterreichischen Nationalbibliothek befindet sich ein Kupferstich, der ein Dreiviertelportr�t in Harnisch zeigt, datiert auf 1560/70 (Signatur: Pg Nassau-Oranien 6-4/1:(1)), in dem genau dieses Wappen wie oben beschrieben zu sehen ist (unkoloriert), obendr�ber eine Krone, der Schild umgeben von der Ordenskette des Ordens vom Goldenen Vlies, was politisch bedeutsam ist (Treue zu Phlipp II), denn genau dieser Mann leitet sp�ter den antispanischen Aufstand und wird zum Nationalhelden, der das spanische Joch absch�ttelt. In sp�teren Darstellungen wird auch die Vlies-Kollane rings um das Wappen gleichen Aufbaus ersetzt durch ein Devisenband mit den Worten IE MAINTIENDRAY, so z. B. auf einem Kupferstich von H. Goltzius in der �sterreichischen Nationalbibliothek, der ihn in Dreiviertelportr�t in R�stung zeigt, datiert auf 1581, Kupferstich (Signatur: Pg Nassau-Oranien 6-4/1:(2a)).

Die �ltere Linie Nassau-Oranien (1559-1702)

Wappen der Erben Wilhelms I von Oranien
Philipp-Wilhelm F�rst v. Nassau-Oranien (19.12.1554 - 20.2.1618) f�hrt das Wappen wie sein Vater. In der Burg Vianden befindet sich im Stammbaumzimmer im Nassauer Haus ein Wappenstein von Prinz Philipp-Wilhelm, Graf von Vianden (1604-1618), der im Jahre 1621 in Auftrag gegeben wurde. Er ist wie folgt aufgebaut (Abb. unten):

Au�enherum die Ordenskette des Ordens vom Goldenen Vlies.

Abb.: Burg Vianden, Stammbaumzimmer, mit leichten Abweichungen der Tingierung von Nebenteilen. Ver�ffentlichung der Innenaufnahme nach R�cksprache mit dem Besucherzentrum, ein herzliches Dankesch�n f�r die freundliche Erlaubnis.

Prinz Moritz (1567-1625), Sohn von Wilhelm I, wurde nach der Ermordung seines Vaters (1584) am 1.11.1585 Statthalter von Holland und Seeland, dann 1589 Statthalter von Gelderland, Overijssel und Utrecht und war der gr��te Milit�rbefehlshaber seiner Zeit. Er war Generalkapit�n der Land- und Seestreitkr�fte der Vereinigten Niederlande. Insgesamt hat er Nachkommen von 6 Frauen, aber keinen legitimen, m�nnlichen Nachfolger. Er f�hrte erst dasselbe Wappen wie sein Vater. Dieses Wappen konnten auch seine Br�der f�hren.

Prinz Moritz, einziger Sohn aus der Ehe Wilhelms I mit Anna v. Sachsen (23.12.1544 - 18.12.1577), f�hrte zur Unterscheidung von seinen Br�dern auch folgendes Wappen, ohne ein wirkliches Recht am Wappen Sachsen zu haben:

Eine Darstellung, die diesem beschriebenen Aufbau mit einem von Nassau-Katzenelnbogen-Vianden-Dietz und Chalon-Oranien-Genf gevierten Hauptschild mit einem Haupt-Herzschild folgt, findet sich auf einem unsignierten Kupferstich der �sterreichischen Nationalbibliothek (Signatur Pg Nassau-Oranien IX-VII/3:(1)) �ber einem Bildnis von Prinz Moritz mit reichem Rahmenbeiwerk, datiert auf ca. 1600, allerdings komplett spiegelverkehrt, sowie auf einem zweiten unsignierten Kupferstich der �sterreichischen Nationalbibliothek (Signatur Pg Nassau-Oranien IX-VII/3:(3)), Bildnis in R�stung als Oberbefehlshaber, um 1600 entstanden, diesmal heraldisch richtig abgebildet. Bei letzterem ist deutlich der Sachsen-Herzschild zu erkennen, zu dessen F�hrung er eigentlich nicht berechtigt war.

Weitere Kupferstiche aus der �sterreichischen Nationalbibliothek (Signatur Pg Nassau-Oranien IX-VII/3:(5) und Pg Nassau-Oranien IX-VII/3:(5a), beide um 1600 nach einem Entwurf von C. de Passe d. �.) zeigen das gleiche Wappen.

Im Siebmacher, Landesf�rsten 1.1.3, wird das gleiche Wappen beschrieben, allerdings mit Nassau in 1 und 4 und Chalon-Oranien-Genf in 2 und 3.

Sein j�ngerer Halbbruder Friedrich Heinrich f�hrt das gleiche Wappen, allerdings mit einem Haupt-Herzschild Coligny (in Rot ein silberner, blau bewehrter und ebenso gekr�nter Adler), weil seine Mutter aus diesem Hause stammte. Er wird ebenfalls auf dem erw�hnten Kupferstich der �sterreichischen Nationalbibliothek (Signatur Pg Nassau-Oranien IX-VII/3:(3)) mit Wappenschild neben seinem �lteren Halbbruder Moritz dargestellt. Auch hier dient der Herzschild nur der Unterscheidung der Halbbr�der und ist kein Wappen, zu dessen F�hrung er wirklich berechtigt gewesen w�re.

Weiterhin ist er der erste, der kleine Zusatzschildchen in das Wappen aufnimmt. Nach einer Medaille von 1619 ist laut den Siebmacherchen Wappenb�chern ein weiteres Wappen von Prinz Moritz (1567-1625) wie folgt aufgebaut:

In der Burg Vianden befindet sich im Stammbaumzimmer im Nassauer Haus ein Wappenstein von Prinz Moritz (1567-1625), Graf von Vianden (1618-1621), der im Jahre 1621 in Auftrag gegeben wurde. Er entspricht bis auf Kleinigkeiten dem Wappen auf der Medaille und ist wie folgt aufgebaut (Abb. unten):

Abb.: Burg Vianden, Stammbaumzimmer, mit leichten Abweichungen der Tingierung von Nebenteilen und Reduzierung der Anzahl der Dietzer L�wen. Ver�ffentlichung der Innenaufnahme nach R�cksprache mit dem Besucherzentrum, ein herzliches Dankesch�n f�r die freundliche Erlaubnis.

Ferner gibt es f�r Prinz Moritz noch folgende Variante, die nur den Herzschild B�ren gegen Sachsen eintauscht

Ganz analog f�hrte sein j�ngerer Halbbruder Friedrich Heinrich auch diese Variante:

Korrekter ist f�r Friedrich Heinrich jedoch diese Form:

Die j�ngeren Mitglieder des j�ngeren Hauses Oranien (nicht aber Wilhelm I selbst) f�hren ein um zwei weitere Komponenten bereichertes Wappen Nassau-Oranien. Ein solches von 1688 wird im Siebmacher, Landesf�rsten 1, f�r den Prinzen Wilhelm Heinrich beschrieben:

Abb.: Wappenschild von Nassau-Oranien, �ltere Linie

Statt Veere kommt auch ein Brustschild Moers vor. Zu diesem Wappen geh�ren drei Helme, Orange/Oranien, Nassau (ottonisch), Katzenelnbogen.

Wappen von Wilhelm III Prinz von Oranien, K�nig von England, Schottland und Irland
Wilhelm/William (III) (14.11.1650 - 8.3.1702) f�hrte zuerst den zuletzt beschriebenen Schild.

Wilhelm III war verm�hlt mit Maria II Stuart. Auf einem Kupferstich der �sterreichischen Nationalbibliothek (Signatur Pg England-Stuart 10-7/1:(7)) ist ein Ehewappen abgebildet: Gespalten, vorne geviert aus Nassau, Katzenelnbogen, Vianden und Dietz, mit Herzschild Chalon-Orange-Genf, Brustschild Veere und Nabelschild B�ren, hinten geviert aus England/Frankreich, Schottland, Irland, England/Frankreich, �ber der hinteren H�lfte ein Turnierkragen, denn Maria war die Tochter eines Herzogs von York.

Wilhelm III f�gte als K�nig von England dem englischen Wappen das Wappen von Nassau als Herzschild hinzu. Anne nimmt 1702 die Nassau-Zutaten aus dem Wappen Gro�britanniens wieder weg und benutzt wieder das alte Stuart-Wappen bis 1707. Im Detail ist das k�nigliche Wappen wie folgt aufgebaut:

Abb.: Wappen von Wilhelm III von Nassau als K�nig von England, Schottland und Irland.

Mit Wilhelm III von Nassau stirbt die �ltere Linie Nassau-Oranien aus.

Wappen der Linie Nassau-Siegen
Die 5 S�hne des Johann VI. (I) Graf zu Nassau-Katzenelnbogen-Dietz (22.11.1535 - 1606) und Stifter der 5 neuen Linien beim Tode des Vaters f�hren sein Wappen zun�chst weiter fort.

Abb.: Wappen von Nassau-Siegen

Die Linie Nassau-Siegen ver�nderte sp�ter das Wappen in zwei F�llen:

1.) Nach dem Tode von William III, K�nig von England, Schottland und Irland im Jahre 1702 stellte F�rst Wilhelm Hyacinth Erbanspr�che und belegte demonstrativ den Schild mit dem Mittelschild Chalon-Orange und Herzschild Genf. Als er 1743 starb, h�rten die Anspr�che auf (zugleich mit der Linie).

Abb.: Wappen von Wilhelm Hyacinthus F�rst v. Nassau-Siegen 1702-1743

2.) Eine andere Ver�nderung im Nassau-Siegener Wappen erfolgte in einer j�ngeren Seitenlinie, ausgehend von Graf Heinrich (9.8.1611 - 27.10.1652, verm�hlt mit der Erbtochter Maria Elisabeth von Limburg-Styrum.

Bis zu ihrem Erl�schen im Jahre 1734 f�hrte diese Nebenlinie das Wappen so:

Man beachte, da� die Grafen von Limburg-Styrum noch Gehmen als Herzschild gef�hrt hatten, der bei dieser Variante lt. Siebmacher nicht angegeben wird. Dazu 6 Helme:

Wappen der Linie Nassau-Dietz ab 1636
Nassau-Dietz hatte bis 1636 einen gevierten Schild wie folgt gef�hrt:

Im Jahre 1636 kamen zwei neue Felder hinzu. Die Reichsgrafschaft Spiegelberg hatte man bereits 1631 geerbt. Der letzte Spiegelberger Graf war Philipp von Spiegelberg (28.3.1530-10.8.1557), der vor seinem 27. Lebensjahr unverm�hlt und kinderlos w�hrend der Schlacht bei Saint-Quentin verstarb. Philipps Schwester Ursula von Spiegelberg (lebte noch bis zum 6.3.1583, und mit ihr erlosch die Familie insgesamt. Sie war verm�hlt mit Hermann Simon Graf von Sternberg (-13.6.1576), einem Nebenspro� der Grafen zur Lippe, ein Sohn von Simon V. Graf zur Lippe (1471-17.9.1536) und Magdalena von Mansfeld (-23.1.1540). Das Paar hatte zwei S�hne, den als Kleinkind verstorbenen Simon von Spiegelberg und Pyrmont (12.4.1559-1559) und Philipp Graf von Spiegelberg und Pyrmont (5.10.1560-11.2.1583). Mit diesem war man wieder in einer Sackgasse ohne Nachkommen. Also wurde die Grafschaft Spiegelberg an einen Cousin verliehen, an den Grafen Georg von Gleichen-Tonna, der ein Sohn von Georg II. Graf von Gleichen-Tonna (1509-24.9.1570) und Walburg Gr�fin von Pyrmont und Spiegelberg (-22.7.1599) war. Als die Grafen von Gleichen mit Johann Ludwig Graf von Gleichen-Tonna 1631 erloschen, kam die Grafschaft Spiegelberg als heimgefallenes Lehen unter braunschweigische Landeshoheit. Die Grafschaft wurde nun an Nassau-Dietz vergeben, genauer an Ernst Casimir Graf von Nassau-Dietz (22.12.1573-4.6.1632), und blieb beim Haus Nassau bis 1819. 1631-1664 war Wilhelm Friedrich F�rst v. Nassau-Dietz (7.8.1613-1664) Besitzer der Grafschaft, dann folgte sein Sohn Heinrich Casimir II. F�rst von Nassau-Dietz (1657-1696) und dann sein Enkel Johann Wilhelm Friso F�rst von Nassau-Oranien (4.8.1687-14.7.1711), dann sein Urenkel Wilhelm IV. Carl Heinrich Friso F�rst von Nassau-Oranien (1.9.1711-22.10.1751), und schlie�lich der Ururenkel Wilhelm V. Batavus (8.3.1748-9.4.1806) F�rst von Nassau-Oranien und Erbstatthalter der Niederlande. Dieser war zugleich der letzte Besitzer der Grafschaft Spiegelberg aus dem j�ngeren Haus Nassau-Oranien, denn danach kam die Grafschaft an das Haus Hannover.

Das andere Feld, das neu hinzukam, war das der in der Grafschaft Holland gelegenen Herrschaft Liesveld, in Silber ein schwarzer Balken, oben zwei gr�ne Grasb�schel. Diese Herrschaft, die 1564 durch Verkauf an Herzog Erich II von Braunschweig-Calenberg kam, ging im 1572 wieder durch Kriegswirren verloren. Wilhelm Friedrich F�rst von Nassau-Dietz (7.8.1613-1664) kaufte die Herrschaft 1636 an. Dabei spielte auch eine Rolle, da� er m�tterlicherseits gewisse Erbrechte darauf hatte, denn er war der Sohn von Sophie Hedwig von Braunschweig-Wolfenb�ttel (20.2.1592-23.1.1632). Die Herrschaft blieb im Hause Nassau-Dietz bzw. Nassau-Oranien bis 1795. Das Schlo� wurde zwar 1740 abgebrochen, aber der niederl�ndische K�nig tr�gt noch den Titel eines Barons von Liesfeld. Wilhelm Friedrich von Nassau-Dietz nahm 1636 die beiden neuen Felder wie folgt in sein Wappen auf:

Im Jahre 1640 kam noch ein weiteres Feld hinzu: Dem Wappen wie beschrieben wurde ein silberner Herzschild mit einem durchgehenden schwarzen Kreuz aufgelegt, dem Symbol des Deutschen Ordens. Wilhelm Friedrich F�rst v. Nassau-Dietz (7.8.1613-1664), 1632 zu Diez, 1640 Statthalter von Friesland, 1648 General der Artillerie der Gemeralstaaten, 1650 Statthalter von Groningen, war n�mlich nach dem Tod seines Bruders auch Kommandeur des Deutschen Ordens. Sein �lterer Bruder Heinrich Casimir wurde am 3.8.1619 Koadjutor und am 3.4.1620 Landkomtur der Deutschordensballei Utrecht. Da er noch ein Kind war, leitete erst einmal Papa die Gesch�fte bis zu seiner Vollj�hrigkeit. Doch danach blieben ihm nur noch 10 Jahre zu leben, und sein Nachfolger wurde sein j�ngerer Bruder, der wie zuvor schon sein Bruder das Deutschordenssymbol als Herzschild in das Wappen aufnahm. Ein solches Wappen ist in der Stiftskirche Diez zu sehen in Form eines Glasfensters, ist aber hier am Friso-Brunnen nicht vorhanden..

Aus Nassau-Dietz wird das k�nigliche Haus Oranien
Die Schl�sselfigur bei der Wandlung von Nassau-Dietz zu Nassau-Oranien ist Johann Wilhelm Friso F�rst von Nassau-Oranien (4.8.1687-14.7.1711). Johann Wilhelm Friso war 1696-1708 F�rst von Nassau-Dietz. 1702 erbte er Oranien. Er wurde Erbstatthalter von Friesland, Marquis von Vere und Vlissingen, Graf von B�ren und Leerdam, Baron von Breda, au�erdem 1704 Herr von Ameland. Johann Wilhelm Friso war jedoch de facto nach der franz�sischen Annexion nur noch Titularf�rst von Orange. Milit�risch wurde er 1704 General der Infanterie (offizielle Aus�bung erst mit Vollj�hrigkeit), Statthalter von Drenthe, 1707 Generalkapit�n von Friesland und 1708 Statthalter von Groningen. 1711 erbte er auch ein Drittel von Hadamar. Im Alter von 15 Jahren wurde er Universalerbe der niederl�ndischen Provinzen und Prinz von Oranien, doch er lebte nicht lange genug, um wirklich etwas davon zu haben. Friso, der Hoffnungstr�ger der Familie, nachdem sein �lterer Bruder im Alter von 11 Monaten gestorben war, starb jung mit 23 Jahren, seit anderthalb Jahren verheiratet, und er starb sozusagen durch eigene Risikofehleinsch�tzung: Im Rahmen eines Feldzuges mu�te er bei Mordyck �ber die Maas (Hollands Diep) �bersetzen, das Wetter war regnerisch und st�rmisch, so da� der Herr sich in seine trockene Kutsche zur�ckzog, eine b�se Falle, denn der Sturm warf die F�hre um, und der Held von Malplaquet ersoff kl�glich. Erst acht Tage sp�ter fand ein Fischer seine Leiche. Zudem wurde das Testament des Erblassers, seines Patenonkels, nicht anerkannt, und der Oranische Erbfolgestreit zog sich bis 1732 hin. Der preu�ische K�nig Friedrich I. einerseits und F�rst Wilhelm Hyacinth von Nassau-Siegen andererseits waren der Meinung, da� Oranien ihnen geh�ren sollte, und erst der Frieden von Utrecht 1713 brachte eine Interimsentspannung: Johann Wilhelm Frisos Sohn bekam den Titel eines F�rsten von Oranien, doch das F�rstentum selbst fiel an Frankreich und Preu�en: Frankreich bekam das F�rstentum Orange, das damit nicht mehr Reichsterritorium war und aus dem HRR ausschied, und Preu�en bekam die Grafschaft Moers, das F�rstentum Neuenburg, die Grafschaft Lingen und Obergeldern. Trotz des fr�hen Todes wurde Johann Wilhelm Friso F�rst von Nassau-Oranien zum Stammvater der niederl�ndischen K�nige: Am 26.4.1709 heiratete er in Kassel, zwei Monate sp�ter stand er schon wieder im Felde. Am 2.10.1710 wurde in L�wen/Leeuwarden seine Tochter Anna Charlotte Amalia Louise Prinzessin von Nassau-Oranien-Dietz geboren, die am 3.7.1727 in L�wen Friedrich Erbprinz v. Baden-Durlach (1703-26.3.1732) heiratete, am 1.9.1711 erblickte der ersehnte Stammhalter das Licht der Welt, Wilhelm IV. Carl Heinrich Friso F�rst v. Nassau-Oranien, der aber seinen Vater schon nicht mehr kennenlernen konnte. Wilhelm IV. wurde nach wurde das Statthalteramt auch der zweiten Statthalterlosen Zeit mit der orangistischen Restauration 1747 Statthalter aller Provinzen, und seitdem offiziell erblich.

Die Linie Nassau-Dietz vereinigt schlie�lich alle rechtsrheinischen Gebiete der ottonischen Linie, 1711/1717 beerbt sie Nassau-Hadamar, 1739 Nassau-Dillenburg mit der Herrschaft Schaumburg und als letztes 1742/3 Nassau-Siegen. 1702 beerbt sie Nassau-Oranien und erh�lt so auch die linksrheinischen Gebiete der ottonischen Linie. Ab 1713 nannten sie sich Prinzen/F�rsten von Oranien und verlagerten sich ganz in Richtung Niederlande. 1747 wurde die Residenz nach Den Haag verlegt. Die deutschen Gebiete wurden von Dillenburg aus regiert. Die linksrheinischen Gebiete gingen 1795, 1797 und 1801 an Frankreich verloren. Ersatz wurde in Form des ehemaligen F�rstbistums Fulda und des ehemaligen F�rstbistums Corvey mit der Hauptstadt H�xter etc. geschaffen, die jetzt weltliche F�rstent�mer geworden waren. Durch die Rheinbundakte, in der das F�rstentum Nassau-Dietz bzw. Oranien aufgel�st und aufgeteilt wurde, verloren die Oranier auch die rechtsrheinischen Gebiete an das Herzogtum Nassau und das Gro�herzogtum Berg. Die Zusammenlegung der beiden F�rstent�mer Nassau-Usingen und Nassau-Weilburg zu einem Herzogtum Nassau erfolgte �brigens erst sechs Wochen nach der Gr�ndung des Rheinbundes. Die den beiden verbliebenen nassauischen F�rstent�mern bei der Aufteilung von Nassau-Dietz bzw. Oranien zugeordneten Teile waren ihnen aber offensichtlich schon gleich als gemeinschaftlicher Besitz �bertragen worden. Nach einem kurzen Intermezzo 1813-1815 trat der F�rst von Oranien, im gleichen Jahr K�nig der Niederlande geworden, alle seine deutschen Gebiete an Preu�en ab. Daf�r wurde ihm vom Wiener Kongre� Luxemburg zugesichert. Preu�en gab Dietz, Hadamar und Dillenburg an das Herzogtum Nassau weiter. Mit Willem III. erlosch die ottonische Linie im Mannesstamme. Die weibliche Erbfolge wurde anerkannt, und es folgte K�nigin Wilhelmina I.

Das Wappen der j�ngeren Linie Nassau-Oranien
1702, der Tod des letzten Oraniers aus der �lteren Linie, war f�r die j�ngere Linie der Zeitpunkt f�r eine Ver�nderung des Wappens. Johann Wilhelm Friso F�rst v. Nassau-Oranien nahm die oranischen Wappenbilder in das Wappen auf, behielt aber noch die typischen Zutaten der Linie Nassau-Dietz bei. Das Wappen f�r Johann Wilhelm Friso F�rst von Nassau-Dietz, Prinz von Oranien (4.8.1687-14.7.1711) ist wie folgt aufgebaut:

Abb.: Friso-Brunnen auf dem Vorplatz zum Diezer Grafenschlo� (der Nabelschild ging bei einem Austausch des besch�digten Originalwappens in den 1960er Jahren verloren)

In dieser Form wurde das Wappen nur von 1702 an nur f�r sehr kurze Zeit benutzt. Damit wird dieses Wappen f�r Johann Wilhelm Friso zu einem hochinteressanten, nur f�r wenige Jahre in Gebrauch befindlichen �bergangswappen zwischen Nassau-Dietz und Nassau-Oranien. Anstelle des Brustschildes Veere-Vlissingen wird dieses Wappen bei Bultsma auch alternativ mit einem Brustschild Moers und einem Nabelschild Buren abgebildet, eine ebenfalls m�gliche Variante:

Unter Wilhelm IV. wurde das Wappen vereinfacht: Spiegelberg, Liesveld und die kleinen Zusatzschildchen wurden aus dem Wappen entfernt, und Wilhelm V. f�hrte das Wappen ebenso. Es hatte folgendes Aussehen:

Abb.: Wappen von Nassau-Oranien, j�ngere Linie

Damit entspricht dieses Schildbild genau demjenigen, das schon Wilhelm I der Schweiger aus der �lteren Linie Nassau-Oranien gef�hrt hatte. Den ganzen Schild umgibt die Ordenskette des Hosenbandordens, auf dem Schild eine F�rstenkrone, zwei goldene L�wen mit F�rstenkrone als Schildhalter, Devise "IE MAINTIENDRAI".

Wilhelm VI. von Nassau-Oranien, der sp�tere Wilhelm I., benutzte kurzfristig noch eine spezielle Form f�r Nassau-Fulda (1803-1806). Hintergrund sind die Umw�lzungen durch den Reichsdeputationshauptschlu� 1803, in dem das Haus Nassau Kompensation f�r verlorene linksrheinische Gebiete bekam: Die ehemaligen geistlichen Territorien Fulda, Corvey und Weingarten sowie die ehemalige Reichsstadt Dortmund. Diese vier Elemente wurden als R�ckschild zu dem bisherigen Wappen aufgenommen. Das neue Wappen besteht nun aus vier Ebenen:

Dieses Wappen f�hrte er solange, bis er als Souver�ner F�rst ein neues Wappen schuf.

Das Wappen von Wilhelm I (1813-1815) als Souver�ner F�rst der Niederlande
Wilhelm I war 1813-1815 Souver�ner F�rst der Niederlande. Es wird nur noch das Stammwappen Nassau gef�hrt, die anderen Elemente von Nassau-Dillenburg (Dietz, Katzenelnbogen, Vianden) sind verschwunden. Chalon-Oranien bleibt, neu ist das Wappenzeichen der Vereinigten Niederlande. Aufbau laut Entschlie�ung vom 14.1.1814:

Das Wappen wurde mit einer k�niglichen Krone bedeckt und von zwei goldenen, k�niglich gekr�nten L�wen gehalten.

Das Wappen des k�niglichen Hauses der Niederlande
Das neue Wappen des K�nigreiches der Niederlande wurde von K�nig Wilhelm I. am 24.08.1815 anl��lich der Gr�ndung des K�nigreichs (Proklamation vom 16.3.1815) eingef�hrt und zuletzt durch einen Erla� vom 23.04.1980 aktuell formuliert. Die Elemente Chalon-Oranien-Genf sind nicht mehr im Wappen enthalten. Es zeigt im blauen, mit goldenen Schindeln bestreuten Feld einen goldenen L�wen, golden gekr�nt, rot gezungt und bewehrt, in seiner rechten Pranke ein silbernes, schr�glinks erhobenes Schwert mit goldenem Griff, in der linken Pranke ein B�ndel von sieben silbernen Pfeilen mit goldenen Spitzen, mit einem goldenen Band umwunden.

Wir erkennen das alte Stammwappen des Hauses Nassau wieder, das allerdings um einige Details erweitert ist: Krone des L�wen sowie Pfeile und Schwert der Republik der Vereinigten Niederlande aus dem 17. Jahrhundert. Erst waren es 17 Pfeile, die die Einheit der Provinzen widerspiegeln sollten. Danach wurde die Anzahl der Pfeile reduziert, weil sich 1579 die sieben n�rdlichen Provinzen in der Union von Utrecht zur Republik der Sieben Vereinigten Niederlande zusammenschlossen, w�hrend die s�dlichen Provinzen die Union von Arras bildeten. Mit der offiziellen Unabh�ngigkeit der Republik 1648 wurde die Zahl der Pfeile entsprechend von 17 auf 7 reduziert.

Prunkst�cke: �ber dem Schild ist die K�nigskrone. Der Schild wird gehalten von zwei goldenen, rot gezungten und ebenso bewehrten L�wen. Auf einem blauen Band befindet sich die Devise "Je maintiendrai" in goldener Schrift. Hinter dem Wappen ein purpurner, goldverbr�mter und mit Hermelin gef�tterter Wappenmantel, der von einer goldenen Schnur mit Quasten gehalten wird und �ber dem sich ein purpurner, goldverbr�mter Baldachin w�lbt, der die K�nigskrone tr�gt.

Die aktuelle niederl�ndische K�nigsfamilie:

Das Wappen der Kronprinzen
Die Kronprinzen des K�nigreichs der Niederlande f�hren traditionell den Titel eines Prinzen von Oranien. Ihr Wappen ist aus dem Wappen des K�nigreiches (1 und 4) sowie dem Wappen von Orange/Oranien (je nach k�niglichem Erla� Chalon-Oranien-Genf oder nur Oranien) in Feld 2 und 3 geviert. Dabei wurden die Beschl�ge des blauen Hifthornes silbern.

Alte Form: Geviert

Der �lteste Sohn des K�nigs/der K�nigin soll das Wappen mit einem roten, dreil�tzigen Turnierkragen f�hren. F�r die Nachkommen gab es komplexe Regeln, deren Erl�uterung diesen Rahmen sprengen w�rde, desgleichen die Diskussionen um exakte Form und Ausrichtung von Schwert und Krone.

In neuerer Zeit ist das alte System durch k�niglichen Beschlu� �berholt worden. Es wird beim Wappen f�r die Nachkommen von Prinz Willem-Alexander und Prinzessin M�xima kein Unterschied mehr gemacht zwischen m�nnlichen und weiblichen Nachkommen. Der Schild ist geviert mit Herzschild:

Literatur, Links und Quellen:
Siebmachers Wappenb�cher, insbesondere Landesf�rsten (Souver�ne) Teil 1.1.1 und 1.1.3.
Geschichte und Pracht nassauischer Schl�sser: http://www.nassau-info.de/geschichte-jb-schloesser.htm
Nassaus ewige dynastische Teilungen:
http://www.nassau-info.de/geschichte-jb-teilungen.htm
Territorien der nassauischen F�rstent�mer:
http://www.nassau-info.de/geschichte-jb-territorium.htm
Idsteiner Geschichte:
http://www.nassau-info.de/geschichte-jb-idstein.htm
Herz�ge von Nassau:
http://www.nassau-info.de/geschichte-jb-herzoege.htm
Herzogtum Nassau:
http://www.nassau-info.de/geschichte-jb-herzogtum.htm
Niederl�ndisches Wappen: http://www.minbuza.nl/de/geschichte,la_bandera_y_el_escudo_de_armas_de_los_paises_bajos.html
Wappen Chalon-Orange:
http://chronauvergne.site.voila.fr/plaque.html
Wappen Chalon-Orange:
http://www.patrimoine-de-france.org/oeuvres/richesses-36-11638-80885-P68410-199934.html
Wappen Chalon-Orange:
http://www.patrimoine-de-france.org/oeuvres/richesses-36-11638-80885-P68409-199933.html
Wappen Chalon-Orange:
http://www.patrimoine-de-france.org/oeuvres/richesses-36-11638-80885-P214705-199944.html
Wappen Chalon-Orange:
http://www.patrimoine-de-france.org/oeuvres/richesses-36-11638-80885-P214706-199945.html
Wappen Chalon-Orange:
http://www.patrimoine-de-france.org/oeuvres/richesses-36-11638-80885-P214708-199947.html
Familiengeschichte Chalon-Orange:
http://gilles.maillet.free.fr/histoire/famille_bourgogne/sire_arlay.htm
Entwicklung des Wappens des K�nigreichs der Niederlande:
http://nl.wikipedia.org/wiki/Wapen_van_het_Koninkrijk_der_Nederlanden
Niederl�ndisches K�nigshaus:
http://www.koninklijkhuis.nl/index.jsp
Stammtafeln der �ltesten Grafen von Nassau: http://www.nassau-info.de/geschichte-sb-alt.htm
Stammtafel walramsche Linie:
http://www.nassau-info.de/geschichte-sb-walram.htm
Stammtafel ottonische Linie: http://www.nassau-info.de/geschichte-sb-otto.htm
Bildkatalog Oranien, Portaits einzelner Herrscher, oft mit zugeh�rigen Wappendarstellungen:
http://www.onb.ac.at/sammlungen/bildarchiv/siteseeing/oranien/alt_list.html
Abbildung von Ren� von Nassau-Oranien mit Wappen:
http://www.onb.ac.at/sammlungen/bildarchiv/siteseeing/oranien/alt03.html bzw. http://www.onb.ac.at/sammlungen/bildarchiv/siteseeing/oranien/images/ora03.jpg
Abbildung von Wilhelm I von Oranien mit Wappen:
http://www.onb.ac.at/sammlungen/bildarchiv/siteseeing/oranien/alt04.html bzw. http://www.onb.ac.at/sammlungen/bildarchiv/siteseeing/oranien/images/ora04.jpg, weiterhin http://www.onb.ac.at/sammlungen/bildarchiv/siteseeing/oranien/alt05.html sowie http://www.onb.ac.at/sammlungen/bildarchiv/siteseeing/oranien/alt07.html
Abbildung von Heinrich III von Nassau-Breda mit Wappen:
http://www.onb.ac.at/sammlungen/bildarchiv/siteseeing/oranien/alt02.html
Abbildung von Prinz Moritz von Oranien mit Wappen:
http://www.onb.ac.at/sammlungen/bildarchiv/siteseeing/oranien/alt14.html sowie http://www.onb.ac.at/sammlungen/bildarchiv/siteseeing/oranien/alt15.html und http://www.onb.ac.at/sammlungen/bildarchiv/siteseeing/oranien/alt16.html und http://www.onb.ac.at/sammlungen/bildarchiv/siteseeing/oranien/alt18.html und http://www.onb.ac.at/sammlungen/bildarchiv/siteseeing/oranien/alt19.html
Abbildung von Maria Stuart II mit Ehe-Wappen mit Wilhelm III:
http://www.onb.ac.at/sammlungen/bildarchiv/siteseeing/oranien/alt41.html
http://www.rhein-lahn-info.de/geschichte/nassau/nassau.html
Informationen �ber Nassauer Geschichte allgemein:
http://www.nassau-info.de/index.htm
Die Grafen von Vianden:
http://www.castle-vianden.lu/deutsch/geschichte/diegrafenvonvianden/index.html
Nassauer Genalogien:
http://genealogy.euweb.cz/nassau/index.html
Territorialgeschichte: Gerhard K�bler: Historisches Lexikon der deutschen L�nder - die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. C. H. Beck Verlag M�nchen 7. Auflage 2007, ISBN 978-3-406-54986-1
Genealogien: Prof. Herbert Stoyan, Adel-digital, WW-Person auf CD, 10. Auflage 2007, Degener Verlag ISBN 978-3-7686-2515-9
Burgf�hrer: Die Hofburg Vianden, Hrsg. Les Amis du
Ch�teau de Vianden asbl, Redaktion Gaby Frantzen-Heger, ISBN 2-9599955-0-4
Geschichte des Nassauischen Wappens, von Hermann Adrian Guenther von Goeckingk
http://books.google.de/books?id=cIVDAAAAYAAJ (nur mit US-Adresse)
Piet Bultsma, Nassauer Wappengeschichte: http://www.wapenschilder.nl/, unter "boek" -> http://www.wapenschilder.nl/goudenleeuw/default.html
Nassauer Wappengeschichte:
http://nl.wikipedia.org/wiki/Wapen_van_Nassau 
ein herzliches Dankesch�n an Herrn Eike Dietert f�r wertvolle Hinweise.
Kirchengemeinde Weikersheim: www.weikersheim-neubronn-evangelisch.de
Otto Hupp, M�nchener Kalender 1896, Verlagsanstalt M�nchen und Regensburg 1896
Verwendung der Innenaufnahmen aus der Stiftskirche St. Arnual mit
freundlicher Erlaubnis von Herrn Prof. Dr. Joachim Conrad vom 27.10.2024, wof�r ihm an dieser Stelle herzlich gedankt sei.
Ver�ffentlichung der Innenaufnahmen aus dem Ch�teau de Vianden nach R�cksprache mit dem Besucherzentrum am 24.2.08, ein herzliches Dankesch�n f�r die freundliche Erlaubnis.

Haus Nassau - walramsche Hauptlinie

Weitere Monographien - Zur�ck zur �bersicht Heraldik

Home

� Copyright / Urheberrecht an Text, Graphik und Photos - sofern nicht anders angegeben: Bernhard Peter 2008
Die Abb. historischer Zeichnungen sind selbst angefertige Scans historischer Originale.
Sofern bekannt, ist der Urheber bei der jeweiligen historischen Graphik angegeben.
Impressum