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Himbergen (Bissendorf)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Himbergen
Gemeinde Bissendorf
Koordinaten: 52° 14′ N, 8° 12′ OKoordinaten: 52° 13′ 48″ N, 8° 11′ 42″ O
Fläche: 2,89 km²[1]
Einwohner: 136[1]
Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1970
Eingemeindet nach: Holte
Postleitzahl: 49143
Vorwahl: 05402
Himbergen (Niedersachsen)
Himbergen (Niedersachsen)
Lage von Himbergen in Niedersachsen

Himbergen ist ein Ortsteil und eine Gemarkung der Gemeinde Bissendorf im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1970 eine eigenständige Gemeinde.

Der kleine Weiler Himbergen liegt einen Kilometer östlich von Bissendorf nahe der Bundesautobahn 30. Zum Ortsteil gehört auch der Wohnplatz Dependahl.

Die Bauerschaft Himbergen gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Iburg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörte Himbergen zum Kanton Bissendorf des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Holte im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems. 1814 kam Himbergen zum Königreich Hannover und gehörte dort zum Amt Osnabrück. 1867 fiel Himbergen mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte die Gemeinde zum Landkreis Osnabrück. Dort gehörte sie bis 1970 zur Samtgemeinde Bissendorf. Am 1. Januar 1970 wurde Himbergen in der ersten Phase der Gebietsreform in Niedersachsen zusammen mit Holte-Sünsbeck und Nemden Teil der neuen Gemeinde Holte. Diese wiederum wurde am 1. Juli 1972 Teil der Gemeinde Bissendorf. In Bissendorf gehört Himbergen zur Ortschaft Holte/Himbergen.[2]

Einwohnerentwicklung

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Jahr Einwohner Quelle
1812 233 [3]
1845 265 [4]
1871 222 [5]
1895 185 [6]
1910 186 [7]
1933 154 [8]
1939 155 [8]
1950 218 [9]
1961 154 [9]

Zwei Grabhügel am östlichen Rand des Ortsteils sind in Himbergen geschützte Bodendenkmale.

Einzelnachweise

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  1. a b Karte und Daten der Gemarkung Himbergen
  2. § 9 Hauptsatzung der Gemeinde Bissendorf
  3. Albrecht Friedrich Ludolph Lasius: Der Französische Kayser-Staat unter der Regierung des Kaysers Napoleon des Grossen im Jahre 1812. Kißling, Osnabrück 1813, S. 190 (google.de).
  4. Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 121 (google.de).
  5. Volkszählung 1871
  6. Volkszählung 1895
  7. Uli Schubert: Deutsches Gemeindeverzeichnis 1910. Abgerufen am 12. April 2025.
  8. a b Michael Rademacher: Osnabrueck. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: eirenicon.com.
  9. a b Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)