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Slobodan Grubor

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Slobodan Grubor
Personalia
Geburtstag 9. September 1968
Geburtsort RijekaSFR Jugoslawien
Größe 188 cm
Position Abwehrspieler
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
0000–1992 HNK Rijeka
1992–1993 LUV Graz 16 0(3)
1993–1994 Linzer ASK 24 0(2)
1994–1996 SV Oberwart 54 (15)
1996–1999 SK Vorwärts Steyr 85 0(9)
1999–2000 Schwarz-Weiß Bregenz 22 0(0)
2000–2004 DSV Leoben 103 (12)
2004–2006 Kapfenberger SV 64 0(2)
2006–2007 FC Kärnten II 25 0(1)
2008 ESV Knittelfeld 3 0(1)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2007–2009 FC Kärnten (Co-Trainer)
2009–2010 FC Lustenau 07 (Co-Trainer)
2010 FC Lustenau 07
2010–2013 Wolfsberger AC (Co-Trainer)
2013 Wolfsberger AC
2017 NK Aluminij
2018–2019 NK Olimpija Ljubljana (Co-Trainer)
2019–2020 NK Aluminij
2023–2024 HNK Orijent 1919 Rijeka
2026– SK Austria Klagenfurt
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Slobodan Grubor (* 9. September 1968 in Rijeka) ist ein ehemaliger österreichischer Fußballspieler und nunmehriger -trainer kroatischer Herkunft.

Grubor begann seine Karriere beim HNK Rijeka. Zur Saison 1992/93 wechselte er zum österreichischen Zweitligisten LUV Graz. Für LUV kam er zu 16 Einsätzen in der zweiten Liga, aus der er mit dem Verein zu Saisonende aber abstieg. Grubor blieb der Liga aber erhalten und wechselte zur Saison 1993/94 zum Linzer ASK. Für den LASK kam er zu 24 Einsätzen und stieg mit dem Klub als Zweitligameister in die Bundesliga auf. Grubor blieb aber in der Zweitklassigkeit und schloss sich zur Saison 1994/95 der SV Oberwart an. Für die Burgenländer absolvierte er 54 Zweitligapartien, ehe er mit dem Verein 1996 aus dem Profibereich abstieg.

Grubor wechselte daraufhin zur Saison 1996/97 zum Zweitligisten SK Vorwärts Steyr. 1998 stieg er mit Vorwärts ins Oberhaus auf, in dem er im Juli 1998 debütierte. Steyr stieg am Ende der Saison 1998/99 aber direkt wieder ab. Zur Saison 1999/2000 schloss sich der Verteidiger daraufhin dem Bundesligisten Schwarz-Weiß Bregenz an. Für die Bregenzer absolvierte er 22 Partien in der höchsten Spielklasse. Zur Saison 2000/01 wechselte der Verteidiger zu Zweitligist DSV Leoben. Für die Steirer kam er in vier Jahren zu 103 Einsätzen in der zweiten Liga. Zur Saison 2004/05 zog er innerhalb der Liga weiter zur Kapfenberger SV, für die er 64 Partien machte.

Zur Saison 2006/07 wechselte Grubor zu den Amateuren des FC Kärnten, für die er 25 Partien in der Regionalliga machte. Im Jänner 2008 wechselte er zum siebtklassigen ESV Knittelfeld in die Steiermark, bei dem er seine Karriere nach drei Einsätzen nach der Saison 2007/08 beendete.

Grubor arbeitete ab September 2007 als Co-Trainer von Nenad Bjelica beim FC Kärnten. Kärnten stellte im Februar 2009 den Spielbetrieb ein, woraufhin Bjelica und er den Verein verließen. Im März 2009 folgte er Bjelica daraufhin zu Zweitligist FC Lustenau 07. Im Jänner 2010 ersetzte Grubor Bjelica als Cheftrainer des Zweitligisten.[1] Im Mai 2010 trat er als Trainer der Vorarlberger zurück.[2]

Zur Saison 2010/11 folgte Grubor anschließend Bjelica als Assistent zu Zweitligist Wolfsberger AC. Wolfsberg stieg 2012 in die Bundesliga auf. Nach der Saison 2012/13 verließ Bjelica die Wolfsberger, woraufhin Grubor zur Saison 2013/14 selbst Cheftrainer des Bundesligisten wurde.[3] Nach sieben sieglosen Ligaspielen wurde er aber bereits im September 2013 wieder entlassen.[4] Im Jänner 2017 übernahm er in Slowenien Erstligist NK Aluminij. Im Dezember 2017 trennten sich die Slowenen von ihm.

Im September 2018 wurde er Assistent von Landsmann Zoran Barišić beim NK Olimpija Ljubljana.[5] Im Dezember 2018 wurden Barišić und Grubor wieder entlassen. Zur Saison 2019/20 übernahm Grubor ein zweites Mal Aluminij als Cheftrainer. Im Dezember 2020 wurde er abermals entlassen. Im Oktober 2023 übernahm er in seiner Geburtsstadt Zweitligist HNK Orijent 1919 Rijeka. Im September 2024 trennte sich Orijent von Grubor.

Im Jänner 2026 wurde Grubor Trainer von Zweitligist SK Austria Klagenfurt.[6]

Einzelnachweise

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  1. Grubor neuer Cheftrainer des FC Lustenau nachrichten.at, am 6. Januar 2010, abgerufen am 19. Jänner 2026
  2. Trainer Slobodan Grubor verlässt den FC Lustenau krone.at, am 25. Mai 2010, abgerufen am 19. Jänner 2026
  3. Co-Trainer Grubor neuer WAC-Coach derstandard.at, am 17. Juni 2013, abgerufen am 19. Jänner 2026
  4. Kühbauer neuer Trainer beim WAC derstandard.at, am 2. September 2013, abgerufen am 19. Jänner 2026
  5. Barisic neuer Trainer von Olimpija Ljubljana derstandard.at, am 4. September 2018, abgerufen am 19. Jänner 2026
  6. Slobodan Grubor neuer Trainer bei der Austria! krone.at, am 19. Jänner 2026, abgerufen am 19. Jänner 2026