Steve Singer
Steve Singer (* 1942 in Nyack, New York) ist ein US-amerikanischer Investigativjournalist.
Leben und Wirken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Singer absolvierte ein Studium an der Cornell University und ging danach nach Texas.[1] Ab 1969 war er für den Houston Chronicle tätig, ab 1971 für Houston Journalism Review, die sich kritisch gegenüber anderen Medien und deren Berichterstattung aus Houston äußerte. Später arbeitete er in Dallas für den Hörfunk- und Fernsehsender KERA-PBS zunächst als Außenreporter, dann war er dort für Dokumentationen zuständig. 1977 wechselte er zu CBS Reports, ab Mai im darauffolgenden Jahr war er für die Reihe Close-Up von ABC tätig. In diesem Rahmen entstand die Dokumentation The Killing Ground, die er gemeinsam mit Tom Priestley realisierte. Für den Film waren Singer und Priestley bei der 1980 für den Oscar in der Kategorie bester Dokumentarfilm nominiert. 1980 wurde eine einstündige Fortsetzung über die weiteren Entwicklungen produziert.[2]
Ab 1988 arbeitete Singer für das Magazin 60 Minutes, er berichtete aus Japan u. a. über die dortige Mafia. 1990 kam er zurück nach Texas und arbeitete fortan als freischaffender Journalist. 2006 ging er in den Ruhestand.
Das Briscoe Center for American History übernahm Singers Unterlagen in seine Bestände.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Steve Singer bei IMDb
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Sofern nicht anders angegeben basieren aif die Angabe auf au den Angaben auf briscoecenter.org, abgerufen am 13. Januar 2026.
- ↑ Wolfgang Saxon: Tom Priestley, 75; His Documentaries Received 9 Emmys, The New York Times vom 30. Januar 1993
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Singer, Steve |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Investigativjournalist |
| GEBURTSDATUM | 1942 |
| GEBURTSORT | Nyack, New York |