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Walter Liedtke (Schauspieler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Walter Ernst Ludwig Gustav Liedtke (* 25. September 1891 in Hamburg; † 17. September 1946 in Dresden) war ein deutscher Staatsschauspieler.

Leben und Wirken

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Er war der Sohn von Hans Ludwig Ernst Liedtke aus Hamburg. Nach dem Schulbesuch schlug er eine Schauspiellaufbahn ein und trat zunächst als Jugendlicher Held in Tilsit, Beuthen, Reichenberg (Liberec), Lübeck, Oldenburg, am Lustspielhaus und am Theater am Schiffbauerdamm in Berlin auf, bevor er am Sächsischen Staatstheater in Dresden engagiert wurde. 1946 starb er im Stadtkrankenhaus Dresden-Friedrichstadt.[1]

Repertoire (Auswahl)

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Liedtka übernahm u. a. Hauptrollen wie Max in Gerhart Hauptmanns „Kollege Crampton“, Appel („Lottchens Geburtstag“ von Ludwig Thoma), Lysander („Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare), Gonerils Haushofmeister in „König Lear“, “Gottfried („Armut“) und Hartwig („Das Stiftungsfest“).

Einzelnachweise

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  1. Stadtarchiv Dresden, Standesamt Dresden Cotta (03), Sterberegister Nr. 3043/1946.